Wichtige Texte & Artikel

Literaturempfehlungen:

Hubertus Halbfas

GLAUBENSVERLUST

Warum sich das Christentum neu erfinden muss

Patmos-Verlag 2011

Wir empfehlen das Buch von H. Halbfas vor allem wegen seiner jesuanischen Akzentuierung: "Jesus starb, wie er lebte, wie er lehrte - nicht um die Menschen zu erlösen, sondern um zu zeigen, wie man zu leben hat." (Kap VI)

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Majella Lenzen

DAS MÖGE GOTT VERHÜTEN

Warum ich keine Nonne mehr sein kann

Taschenbuch, 288 Seiten, 9,99 €

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Gotthold Hasenhüttl

Christen gegen Christen

Der Streit um das gemeinsame Abendmahl

Mit einem Vorwort von Fulbert Steffensky

Radius Verlag Stuttgart 2010

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"SENSUS FIDELIUM" (=Konsens der Glaubenden)

der Initiative Ökumene 2017

- formuliert von unserem Beirat Pfarrer Klaus Krämer

für die Mitglieder und Freunde/Freundinnen der Initiative,

ein Konsens, in dem sich alle aufgehoben fühlen -

Wir fordern seit Jahren in unserer Kirche

eine lebendige, auf heutige Lebens-,Wissenschafts-, Gesellschafts- und Religionswelten und wirkliche Menschennöte bezogene

offene Auseinandersetzung, wie Jesus sie zu seiner Zeit

und unter damaligen Umständen und Verhältnissen

aus seiner Gotteserfahrung und

aus seinem Glaubensverständnis heraus

gewagt hat.

Darum können wir das Trauerspiel

der Starre und Rückwärtsgewandtheit,

der Lebensferne und Weltfremdheit

unserer absolutistisch verfassten Kirche

so nicht mehr aushalten

oder es in ihr nicht mehr aushalten.

Das zehrt nur Kraft, ohne Kraft zu geben.

Für uns führt diese Situation zu sehr unterschiedlichen Konsequenzen.

Als Getaufte wollen und können wir aber nicht obdachlos sein

und brauchen und gestalten ein "Dach über dem Kopf":

die Begegnung und Erfahrung von Gemeinschaft,

die gegenseitige Seel- und Leib-Sorge,

den selbstbewussten Austausch über

Lebens-, Glaubens-, Welt- und Kirchenerfahrungen,

den Resonanzboden gemeinsamen Betens, Singens,

Durchatmens, Essens und Trinkens und Feierns und vor allem

unseres gemeinsamen Handelns.

Wir lassen uns das Gemeinde- und Kirche-Sein nicht nehmen.

Dabei sind uns die Mitchristen, welche die gegenwärtige Kirche

nicht mehr aushalten, aber in ihr bleiben und weiterarbeiten,

genauso willkommen und nah, wie diejenigen,

die es in der Kirche nicht mehr aushalten

und aus innerer Not-Wendigkeit vorübergehend austreten,

sich aber der Gemeinschaft der Glaubenden weiter zugehörig fühlen.

Beide möchten Kirche nach den Maßstäben Jesu Christi

kurz- oder langfristig nach vielen Seiten öffnen.

Das kostet Kraft - aber macht auch Mut und gibt Kraft.

Ennepetal, im Januar 2011_______________________ www.oekumene-2017