Willkommen zur Initiative „Ökumene 2017“

Es reicht! Die rückwärtsgewandte römische Kurienkirche verhindert seit mehr als 40 Jahren jede innerkirchliche Reform, eine gelebte Ökumene und einen
w i r k l i c h e n Dialog.
Deshalb haben wir die Initiative ÖKUMENE 2017 e.V. gegründet.

Ihr Ziel ist eine jesuanische Kirche im Sinne des Menschen Jesus von Nazareth

mit seinem ganz anderen Lebensmodell:

- einladend, statt ausgrenzend

- dialogisch, statt hierarchisch

- voll Gottvertrauen, statt angstbesetzt

- bescheiden und lebendig, statt bürgerlich erstarrt

- den Menschen und ihren Nöten zugewandt, statt abgeschottet in einer Sonderwelt lebend.


Unseren nächsten Gottesdienst feiern wir als

EUCHARISTISCHE MAHLFEIER

für alle getauften Christen

am Sonntag, dem 1. Juli 2012 um 18 Uhr

(in Ennepetal, Städt. Musikschule)

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Unser l e t z t e r

ö k u m e n i s c h e r G o t t e s d i e n s t

"bei Wasser und Brot"

mit dem Thema

"ZWISCHEN GIER UND SOLIDARITÄT"

fand am 11. März 2012 in Ennepetal statt.

Den Gottesdienst leiteten Ute Höfig und Beate Schenkel.

Predigtimpulse: Pfr. Klaus Krämer + Pfr.' Regine Gittinger

Passend zum Thema wurde nach dem Gottesdienst ein taz-Artikel verteilt mit dem Thema: "Deutsche Bank zockt mit dem Tode", in dem dargestellt wird, dass die Deutsche Bank weltweit die Nummer 1 unter den Nahrungsmittelspekulanten auf den Weltfinanzmärkten ist. Damit ist die Deutsche Bank mitverantwortlich für die explodierenden Lebensmittelpreise und den Hungertod ganzer Bevölkerungsgruppen.

Auch der MISEREOR-Geschäftsführer Josef Sayer fordert, dass die Deutsche Bank aus der Nahrungsmittelspekulation aussteigen müsse.

Den taz-Artikel vom 21. Jan 2012 können Sie bei uns per e-mail anfordern.


Aktuelles

Aktuelles und Termine

Die Initiative „Ökumene 2017“ wurde im Mai 2010 gegründet. Seit dem 1. Juni 2010 ist "Ökumene 2017" ein eingetragener Verein (e.V.) mit Gemeinnützigkeit. Im Mittelpunkt unserer gegenwärtigen Aktionen steht der Einsatz für das gemeinsame Abendmahl. Da wir auf dem angeblich Ökumenischen Kirchentag in München mit unserem Untertitel "Für eine jesuanische Kirche" die Erfahrung gemacht haben, dass viele Christen diese Formulierung als zu eng, ja als "sektiererisch" empfanden, haben wir in der Vostandsitzung am 12. Juli 2010 beschlossen, den Untertitel abzuändern: Wir heißen nun: "Ökumene 2017 e.V. - Für versöhnte Verschiedenheit der Kirchen". Wir geben unseren jesuanischen Anspruch (im obigen Sinne) keineswegs auf, wollen aber den ökumenischen Ansatz stärker betonen. Inzwischen ist auch unser Beirat komplett besetzt! Wir freuen uns auf "Beistand" und Beratung durch: - Dr. Magdalene Bußmann, Theologin - Prof. DDr. Gotthold Hasenhüttl, Univ. Prof., em. - Klaus Krämer, Pfarrer i.R.

Unseren
1. Geburtstag am 4. Mai 2011 haben wir mit den Gästen unseres Podiumsgespräches "Bleiben oder gehen? Sind die Kirchen noch zu retten?" gefeiert.
EINIGE ANMERKUNGEN ________________ZUM KATHOLIKENTAG IN MANNHEIM (16. - 20 Mai 2012) _______________1. Wir sind Professor Hans Küng sehr dankbar für seine konsequente Entscheidung, die Einladung der deutschen Bischöfe zur Teilnahme an der "Konzilsgala", dem festlichen Abend zum 50. Jahrestag des 2. Vatikanischen Konzils unter dem Motto (!) "Fenster auf!" nicht anzunehmen. In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 10. Mai 2012 begründet Hans Küng seine Entscheidung: "Es gibt nichts zu feiern. Der Katholikentag in Mannheim will ein Konzil hochleben lassen, dessen Errungenschaften gerade rückgängig gemacht werden." So bot der Abend auch nichts Anderes als die gewohnten Reformforderungen engagierter Laien, die aber, wie üblich, bei den Bischöfen ins Leere liefen und mit ein paar freundlich-unverbindlichen Floskeln "beantwortet" bzw. ignoriert wurden. Die Ignoranz der "Hirten" ist schon erstaunlich, die Geduld der "Schafe" allerdings nicht minder. ________________2. Auf verschiedenen Podien wurden die unüberbrückbaren Gräben zwischen dem Glaubens- und Weltverständnis der Laien (z.B. D. Dickopf, Cl. Lücking-Michel, Prof. Bucher) und "Pfarrern" mit Bodenhaftung (P. Mertes, F. Hengsbach etc.) und dem der Bischöfe (incl. ihrer weltfremden Sprache) überdeutlich. Oft schien es so, erkennbar am Beifall des Plenums, dass diese unterschiedlichen Welten nicht mehr vermittelbar seien. Einer der wenigen Bischöfe, der überhaupt noch dialogfähig war, ist der Osnabrücker Bischof Bode, der sich den Anfragen der Teilnehmer ehrlich stellte. Während sein Kollege R.M. Woelki durch seine freundlich-verharmlosende Art einer ernsthaften Diskussion drängender Fragen geschickt auswich, erledigt das der Essener Bischof Overbeck durch seine autoritär-dogmatische Engführung, gepaart mit persönlicher Eitelkeit. Die meisten Katholiken spüren: Das sind Bischöfe, die nur von einer kleinen Minderheit der Gläubigen in diese Ämter berufen würden. Sie repräsentieren nicht mehr das Volk Gottes. Es wird Zeit, dass die Gläubigen diesen Bischöfen die "Rote Karte" zeigen. ____________________3. Trauriger Höhepunkt der Wirklichkeits-leugnung (da Herr Meisner dem Treffen freundlicherweise den Gefallen seiner Abwesenheit tat) war die Haltung des Regensburger Kirchen-FÜRSTEN G.L. Müller, der deutlich machte, wie die Amtskirche zu den Reformen und Reformgruppen steht: Die Reformgruppen bekämen nichts zustande und hängten sich an große Veranstaltungen an. Sie seien eine "parasitäre Existenzform". (Frankfurter Rundschau, 21. 05. 2012, S. 5) Solche Äußerungen zeigen, dass diese Bischöfe außer ihrer violetten Wunschwelt" nichts mitbekommen. Sie sollten vielleicht beim nächsten Katholikentag mal dem ALTERNATIVEN KATHOLIKENTAG einen Besuch abstatten. Denn dort -in der Johanniskirche- wurde eine andere Sprache gesprochen und die realen Probleme der Menschen in Gesellschaft und Kirche ins Visier genommen (Gerechtigkeit, Gottesfrage, Missbrauch, Widerstand in Kirche und Gesellschaft, Migration etc.. Und gleichzeitig war dieser Kirchentag von unten auch "fromm und spirituell". Es müsste eigentlich auch den Bischöfen auffallen, dass die "weltliche" Presse" sich nur noch sehr begrenzt für Katholikentage interessiert, da sie immer nach demselben Muster ablaufen: Laien fordern Reformen, Bischöfe retten "mannhaft" die Botschaft Jesu vor dem Zeitgeist. _________________ 4. Es spricht einiges dafür, dass die Reformgruppen sich nicht mehr an "Scheindialogen" beteiligen, sondern konkrete Schritte des Widerstandes, des Ungehorsams und der Grenzüberschreitungen gehen sollten. Wenn die Reformen nicht von oben kommen, kommt der Ungehorsam von unten! Das war schon zu Zeiten Luthers so und das war 1968 ebenso. Und dieser Widerstand wird konkret buchstabiert auf der KONZILIAREN VERSAMMLUNG IN FRANKFURT VOM 18. OKT. - 21. OKT. 2012. Statt "Konzilsgala" lieber konkrete Weiterentwicklung der Impulse des 2. Vatikanums. Alle kirchlichen Reformgruppen bereiten zur Zeit dieses "Konzil von unten" vor. Wir müssen nicht länger masochistisch auf Bischöfe warten, die sich eh nicht bewegen. Eine entscheidende Frage lautet also: Sehen wir UNS im Oktober in Frankfurt??? Nehmen wir die Reform von Kirche und Gesellschaft in aller Bescheidenheit, aber auch in aller Entschiedenheit in UNSERE eigenen Hände? (Nähere Informationen -Anmeldung/Unterstützung- zur Konziliaren Versammlung unter info@oekumene-2017.de)_________________Bruno Hessel Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen, Ihren Widerspruch, Ihre Fragen!
___________________AUFRUF_____________________ Der von den österreichischen Pfarrern getragene AUFRUF ZUM UNGEHORSAM, initiiert von Pfr. Helmut Schüller, bittet um digitale Unterstützung! Sie finden den Text auf der Homepage von "Wir sind Kirche - Österreich. > www.wir-sind-kirche.at > Dialoginitiative 2012. Der Ungehorsam von mehr als 300 Pfarrern in Österreich verdient, so meinen wir, unsere Unterstützung. Vielleicht machen Sie mit? UNTER DIESER INTERNETADRESSE FINDEN SIE AUCH DEN GENAUEN WORTLAUT DER BEGRÜNDUNG VON HANS KÜNG FÜR SEINE ABLEHNUNG, AN DER KONZILSGALA IN MANNHEIM TEILZUNEHMEN!
Unsere sehr gut besuchte Mitgliederversammlung mit der Verabschiedung unseres Jesuspapiers "Woher, wohin des Weges...?" und dem Vortrag von Eugen Drewermann "Wege zur Menschlichkeit" fand am 29. Febr. 2012 in der evangelischen Kirche Ennepetal-Milspe statt. Wir danken der evangelischen Kirchengemeinde für ihre selbstverständliche Gastfreundschaft.

WORT DER WOCHE

DU KANNST DEIN ÄNDERN LEBEN!

Motto des Alternativen Katholikentages in Mannheim 2012

Ökumene 2017 dankt den Veranstaltern dieses Kirchentages von unten "Wir sind Kirche", "Leserinitiative Publik","Initiative Kirche von unten" für das erfrischende und anregende Alternativ-Programm und das beeindruckende Management.